Seit dem 01. Januar 2009 heißt der Sparerfreibetrag Sparer-Pauschbetrag, denn an diesem Tag wurde die Abgeltungssteuer eingeführt. Und wenn ein neues Gesetz verabschiedet wird, muss auch ein neuer Name her – auch wenn sich an der Höhe des Freibetrages nicht geändert hat. Es sind noch immer 801 Euro, die ein Alleinstehender an Kapitalerträgen pro Jahr einnehmen kann, ohne dafür Steuern zahlen zu müssen. Für Ehepaare handelt es sich demnach um 1.602 Euro. Doch das funktioniert nur, wenn die Anleger rechtzeitig einen Freistellungsauftrag bei ihrer Bank einreichen.

Nun die knifflige Preisfrage: Wie viel Geld können Sparer anlegen, ohne dass sie Abgeltungssteuer zahlen müssen? Hierzu hat der Bundesverband deutscher Banken eine informative Übersicht erstellt.

Die Darstellung zeigt auf, dass Singles bei einem Zinssatz von drei Prozent 26.700 Euro anlegen können und damit der Abgeltungssteuer entgehen. Bei Ehepaaren sind es entsprechend 53.400 Euro.

Beträgt der Anlagezins zwei Prozent, ist für Ledige eine Geldanlage von 40.050 Euro und für Verheiratete 80.100 Euro steuerfrei.

Wie sieht das Ergebnis bei einem Zinssatz von vier Prozent aus? Schauen Sie in der Grafik nach:

steuerfreie Zinsen

Quelle: Verband deutscher Banken




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Also dieser Artikel auf schlecht verzinste Anlagen beweist, dass die Banken immernoch Geld brauchen. Bei diesen niedrigen Zinsen legt doch kein vernünftiger Mensch Geld dort an, wenn er es nicht kurzfristig wieder benötigt. Schon gar nicht, wenn man mit Inflation rechnet. Es geht auch intelligenter und mit mehr Ertrag. Bei TrendMoney gab es z.B. in diesem Jahr bereits über 10% – auch ohne Abgeltungssteuer möglich (xxx Werbelink von der Redaktion gelöscht)