Das neue Schuljahr beginnt – war in der Schultüte ein „mitwachsendes Girokonto“? Nein? Aber eigentlich gibt es neben einem regelmäßigen Schulbesuch keinen besseren Zeitpunkt für Eltern, um ihren Kindern auch regelmäßig Taschengeld zu zahlen. Für alle, die ihren Kindern altersgemäß Taschengeld geben möchten, kommt das „mitwachsende Girokonto“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken genau richtig.
Und nein, es gibt nicht nur ein Konto, das sich ans Alter anpasst, sondern auch noch pädagogische Tipps. Wie viel Taschengeld sollten Kinder der verschiedenen Alterskategorien bis zum 18. Lebensjahr denn nun bekommen? Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sagen:
• Sechs bis sieben Jahre: zwei bis acht Euro pro Monat
• Zehn bis elf Jahre: 13 bis 15 Euro pro Monat
• 16 bis 17 Jahre: 30 bis 40 Euro pro Monat
Positiv: Das Konto wird ausschließlich auf Guthabenbasis geführt. Somit können die Kinder ihr Konto nicht überziehen. Zudem bekommen Kontoinhaber vierteljährlich ihre Kontoauszüge nach Hause geschickt. Außerdem locken Magazine und Spiele.
Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren können mehr Funktionen des Girokontos nutzen, zum Beispiel mit einer Kontokarte Geld abheben, im Geschäft mit Karte zahlen sowie Überweisungen und Daueraufträge einrichten.
Und auch der Übergang zum Erwachsenen ist problemlos: Mit 18 Jahren wird das Konto automatisch zum Girokonto für Erwachsene oder zum Studentenkonto umgewandelt.
Das Konto wächst also wirklich mit – zwar nicht der Geldbetrag, aber immerhin altersgerecht.
Das „mitwachsende Girokonto“ hilft, den Umgang mit Geld zu lernen: Play Now | Play in Popup | Download- Neukunden können ausgiebig tchibofonieren
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4 Kommentare
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Berliner
Dienstag, 18. August 2009
um 15:22
Mit 16 Jahren musste ich mein eigenes Geld verdienen. Da gab es für mich kein Taschengeld. 40 Euro ist schon nicht gerade wenig!
armes Kind
Mittwoch, 19. August 2009
um 08:32
…was ist denn mit den Zinsen?
Dann könnte das Geld wenigstens ein bisschen mitwachsen. Denn wie wir auch in letzter Zeit lesen konnten, geben die Eltern ihren Kindern seit der Krise WENIGER Taschengeld.
ElMago
Donnerstag, 20. August 2009
um 09:44
Ist es denn wirklich so, dass auch die Jüngsten schon so dringend ein Girokonto brauchen? Also ich habe mit 12 noch keine Überweisungen und Dauerauftäge machen müssen und sicherlich auch nicht als ich noch jünger war. Später hat man dann ja immernoch genug Zeit um sich über das beste Konto für sich Gedanken zu machen.
Anonymous
Mittwoch, 26. August 2009
um 12:14
@ElMago
stimmt schon, dass man da noch kein Girokonto braucht
aber es gibt mittlerweile Modelle z.B. bei Sparkassen, wo aus einem Sparbuch dann ein Girokonto wird und man trotzdem die Kontonummer behält
z.B. hier
http://www.sparkasse-erzgebirge.de/anzeigen.php?tpl=privatkunden/konten_karten/girokonto_start/index.html&IFLBSERVERID=IF@@041@@IF&PHPSESSID=021f8289cc994d7f40573c5c9b4f1a94