Die Bewohner der Stadt St. Gallen können sich glücklich schätzen. Sie erhalten jetzt einen Gutschein von ihrer Stadt. 50 Franken, das sind rund 32 Euro, ist dieser Gutschein wert. Nicht viel Geld, aber immerhin. Den Gutschein erhält jeder „berechtigte“ Einwohner.
Dazu zählen Einwohner, die an einem bestimmten Stichtag, dem 31. Juli 2009, in St. Gallen wohnhaft und steuerpflichtig waren und deren minderjährige Kinder. Ebenso freuen sich ansässige und beschränkt steuerpflichtige Inhaber von so genannten Betriebsstätten über einen 50-Franken-Gutschein.
Ärgern dürften sich „nicht steuerpflichtige Wochenaufenthalter und vorläufig aufgenommene Ausländer und Asylsuchende“. Sie erhalten von der Stadt keinen Gutschein.
Bis zum 28. Februar 2010 kann man den Gutschein in den Poststellen, Dienststellen der Stadt oder in allen an der Aktion beteiligten Geschäften innerhalb von St. Gallen einlösen.
Bargeld gibt es bei der Einlösung des Tickets nicht zurück. Die Geschäfte, zu denen auch „Anbieter von Waren und Dienstleistungen“- sprich auch Ärzte und Anwälte – gehören, können die eingenommenen Gutscheine gegen Bargeld in einer Bank umtauschen…
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4 Kommentare
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Mittwoch, 12. August 2009
um 11:35
Pingback von Schweizer Stadt schenkt jedem Bewohner einen 50-Franken-Gutschein … | Finanzen und Kredite in Deutschland
Klaus
Mittwoch, 12. August 2009
um 16:09
32 Euro? Lohnt sich dafür überhaupt der Aufwand? Die Gutscheine müssen ja auch erst mal gedruckt, verschickt und verrechnet werden. Das dürfte ja fast schon 4 Euro pro Gutschein kosten. Da könnte man lieber gleich die Steuern irgendwie senken.
Klaus
Schwabe
Mittwoch, 12. August 2009
um 16:28
Wieso soll sich der Aufwand nicht lohnen? 32 Euro ist doch nicht gerade wenig. Ich finde die Idee super! Aber in die Schweiz gehe ich trotzdem nicht.
eiweißpulver
Freitag, 14. August 2009
um 10:36
Ich bin Einwohner von St.Gallen im Geiste, wo muss ich mich melden?
Spass beiseite:
Der Konsumgutschein wurd ja auch in Deutschland diskutiert und wäre wohl eine bessere Lösung gewesen als die furchtbare Abwrackprämie. So hätten wenigstens alle etwas davon gehabt und es wäre auch nicht ein Großteil des Geldes ins Ausland abgeflossen statt die Binnenwirtschaft zu stärken.
Von den Schweizern lernen heisst siegen lernen.