Die Bundesbank registrierte im ersten Halbjahr 2009 fast 25.000 falsche Euro-Banknoten. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2008 ist das ein Anstieg um 17 Prozent. Überraschend: Der Schaden durch Falschgeld ging trotzdem zurück. Es gibt nämlich weniger 100-Euro- und 200-Euro-Blüten in Deutschland. Laut den Zahlen der Bundesbank ging die Schadenssumme durch Falschgeld in den ersten sechs Monaten auf rund 1,6 Millionen Euro zurück. Im 2. Halbjahr 2008 lag sie noch bei 1,7 Millionen Euro.

Der falsche Fünfziger ist nun wieder die beliebteste Banknote unter den Fälschern. Gefolgt vom falschen 20 Euro-Schein. Erst dann kommt der 100-Euro-Schein, der im 2. Halbjahr 2008 noch mit einem Anteil von 32 Prozent und 6.682 Scheinen auf Platz 1 lag.

Die Falschgeld-Fälschungen verteilten sich wie folgt:

  1. 50 Euro-Banknoten – 9.089 (37 Prozent)
  2. 20 Euro-Banknoten – 6.892 (28 Prozent)
  3. 100 Euro-Banknoten – 5.945 (24 Prozent)
  4. 200 Euro-Banknoten – 1.493 (6 Prozent)
  5. 10 Euro-Banknoten – 489 (2 Prozent)
  6. 5-Euro-Banknoten – 256  (1 Prozent)
  7. 500 Euro-Banknonten – 180 (1 Prozent)

Gesamt: 24.344 Falschgeldnoten in Deutschland (gerundete Prozentzahlen)

Quellenhinweis: Bundesbank




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