Sommerzeit gleich Grillzeit. Dass Grillen für viele nicht nur ein Hobby, sondern auch gefährlich ist, zeigt die Unfallstatistik: Jährlich kommt es zu 4.000 Unglücken, mehr als 500 haben dabei mit schweren Verbrennungen zu tun. Um den Genuss auch unfallfrei nachgehen zu können, hat die AXA Versicherung einige Tipps auf Lager.
So muss zuallererst auf den Grill selbst geachtet werden: Ist er ordnungsgemäß zusammen gebaut? Steht er kippsicher an seinem Standort? Hat der Grillmeister entsprechende Schutzvorkehrungen wie Handschuhe, Schürze und entsprechendes Grillbesteck zur Hand? Und steht ein Eimer Wasser in der Nähe? Denn damit können Brände, die durch fliegende Funken verursacht werden, schnell wieder gelöscht werden.
Zweitens ist Vorsicht bei Brandbeschleunigern geboten. Das heißt, Hobbybruzzler sollten sich vor Spiritus und Benzin zur schnellen Funkenbildung fernhalten. Sonst drohen nicht nur abgesenkte Augenbrauen, sondern viel Schlimmeres.
An dritter Stelle folgt die Beaufsichtigung der Feuerstelle: Der Grillmeister sollte immer vor Ort bleiben, denn gefräßige Hunde auf der Suche nach leckeren Würstchen oder neugierige Kinder können den Grill ganz schnell umkippen – was für alle Beteiligten eine große Gefahr darstellt.
Zum Schluss ein Hinweis zum Thema Versicherung: Gesetzliche Unfallversicherungen kommen für Schäden, die in der Freizeit entstanden, nicht auf. Demzufolge ist eine private Unfallversicherung unumgänglich, damit sich selbst Meister des Grillens beim Spiel mit dem Feuer nicht die Finger verbrennen. Und damit auch umstehende Personen oder Sachen bei eventuellen Schäden versichert sind, ist eine private Haftpflichtversicherung unabdingbar.
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