Wird der kleine Inselstaat das erste Opfer der weltweiten Finanzkrise? Gestern hat die isländische Börse den Handel mit Banktiteln ausgesetzt. Betroffen ist auch die in Deutschland tätige Kaupthing Bank.
Die FAZ berichtet heute über das Notstandsgesetz der Regierung. Der FAZ-Titel sagt alles: “Island bereitet Banken-Verstaatlichung vor”. Isländische Banken expandierten in den letzten Jahren “extrem” ins Ausland. Laut FAZ bewegt die größte isländischen Bank, die Kauphting Bank, ein Kreditvolumen in achtfacher Höhe des jährlichen isländischen Bruttoinlandsproduktes!
Hintergrund zur Kaupthing Bank: Hierzulande ist die isländische Bank bekannt für ihre Topzinsen für Tagesgelder und Festgelder. Die isländische Bank ist nicht dem deutschen, sondern dem isländischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Die Einlagen des Anlegers sind bis zu einem Gegenwert von insgesamt 20.887 Euro zu 100 Prozent in diesem isländischen Fonds abgesichert.
Mehr Informationen über den Einlagensicherungsfonds finden Sie auf kaupthingedge.de oder auf der Internetseite des isländischen Einlagensicherungsfonds.
13 Kommentare
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Dienstag, 7. Oktober 2008
um 19:00
Pingback von Island kurz vor dem Staatsbankrott – Bankensektor verstaatlicht » Beitrag » Investments und Geldanlagen – Blog
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 11:43
Pingback von Island verstaatlicht die vierte Bank – Der Untergang eines Inselstaates
Peter
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 13:38
Ist nur zu hoffen, dass die Kaupthing Bank nicht pleite geht…
Anonymous
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 14:09
kleiner tipp für den isländischen einlagenfonds: wer des isländischen nicht ganz versteht, findet unter dem union jack den link auf die britische übersetzung. deutsch habe ich jetzt noch nicht gesehen.
sven
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 14:16
Auf der österreichischen Kauphting Bank-Internetseite gibt es bessere Infos, in deutsch, über die Einlagensicherung. Auf der deutschen Internetseite gibt es anscheinend kein Platz für die pdf
Hier der Link: http://www.kaupthingedge.at/Kaupthing-Edge/Einlagensicherung
Timo
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 19:12
auch ganz interessant und noch aktueller ist der Beitrag unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582719,00.html
Johannes
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 19:31
Wie bitter ist das denn? Die ganze Insel ist abhängig von der Finanzbranche? Ich dachte immer, dass Island von der Fischerei lebt. Das ist ganz schön bitter. Auf der anderen Seite haben die ja wohl ordentlich Geld gemacht…
Peter
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 19:46
Hallo Timo! Ich mag lieber meine gute alte Frankfurter Rundschau. Man ist das bitter für Island:
http://www.fr-online.de/top_news/1609277_Kampf-gegen-Staatsbankrott.html
Beate
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 20:17
Infos für Schweizer und Kaupthing-Kunden…
http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/FINANZKRISE_Zukunft_der_islaendischen_Bank_Kaupthing_in_der_Schweiz_ungewiss.html?siteSect=146&sid=9816827&cKey=1223377218000&ty=ti&positionT=2
Beate
Dienstag, 7. Oktober 2008
um 20:49
Infos für Deutsche und Kaupthing-Kunden…
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/kaupthing-bank-warum-eine-island-pleite-deutsche-sparer-treffen-kann_aid_338776.html
sven
Mittwoch, 8. Oktober 2008
um 14:52
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582853,00.html ….
Petra
Mittwoch, 8. Oktober 2008
um 19:44
Ich hoffe, dass die Welt nicht einfach zuschaut, wie ein Staat einfach pleite geht. Vor allem die Europäische Union sollte Island helfen.
Anonymous
Donnerstag, 9. Oktober 2008
um 07:03
Das sagt die TAZ über Island und Kaupthing:
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/bei-pleiten-droht-totalverlust/