In Südbayern hat der zweite EDEKA 50Plus geöffnet – nach Bad Füssing diesmal in Ingolstadt. Die Gestaltung ist speziell auf die Bedürfnisse von Senioren und Familien abgestimmt. Ein umfangreiches Service-Angebot sorgt dafür, dass man sich wohlfühlt wie in den eigenen vier Wänden.
Die 50Plus-Variante von EDEKA unterscheidet sich in einigen Punkten von üblichen Supermärkten: breitere Gänge, niedrigere Warenregale, größere Preisschilder. An den Regalen hängen sogar Lupen, um das Kleingedruckte besser lesen zu können. Schwächeln die Augen selbst mit Vergrößerungsglas, ist dies zumindest für den Einkauf von Obst und Gemüse kein Problem, denn die Waagen können sprechen.
Aber das ist noch lang nicht alles, was dieser Supermarkt zu bieten hat. War der Gang vom Obstregal zur Kühltheke zu anstrengend, kann man sich in Ruhezonen mit Wasser oder Kaffee für den restlichen Einkauf stärken. Selbst ein kostenloses Blutdruckmessgerät steht den Kunden dort zur Verfügung.
Trotz einer Verkaufsfläche von über 1.150 Quadratmetern präsentiert sich der Ingolstädter EDEKA 50Plus sehr übersichtlich; Lagepläne und Warengruppen-Wegweiser tragen dazu bei. Das umfangreiche Sortiment an Lebensmitteln wird teilweise auch in kleineren Verpackungseinheiten angeboten, die besonders bei Alleinstehenden beliebt sind.
Das Service-Konzept der EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH würde sich bestimmt auch in anderen Teilen Deutschlands etablieren. Schließlich liegt der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen zurzeit bei zwanzig Prozent, der Anteil der 50 plus-Generationen sogar bei fast vierzig Prozent. Jetzt muss nur noch der Schnitt von ca. 1,2 Kindern pro Familie steigen – damit die breiteren Gänge auch von Jüngeren sinnvoll genutzt werden.
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3 Kommentare
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Donnerstag, 29. Mai 2008
um 23:18
Trackback von Senioren-Blog.info - Edeka eröffnet zweiten barrierefreien 50 plus-Supermarkt...
Ingolf
Samstag, 31. Mai 2008
um 21:35
Das hat Zukunft. Ältere gibt es schließlich immer mehr. Dass der Laden wohl nicht ganz billig ist, dürfte auch keine große Rolle spielen. In dieser Generation gibt es ja bekanntlich ganz besonders wenig Arme.
Matthias
Donnerstag, 3. Juli 2008
um 23:07
Ob es in dieser Generation ganz besonders wenig Arme gibt, wage ich zu bezweifeln. Aber ich denke auch, dass solche Konzepte Zukunft haben. Vor allem aber ist diese Generation eher bereit für echten mehrwertigen Service auch etwas mehr Geld auszugeben.