Zwar leben in Deutschland immer noch viele Menschen ohne den Schutz einer Krankenversicherung, doch im Vergleich mit den Vereinigten Staaten relativieren sich unsere Probleme. Zumal sich die Zahl der Unversicherten hierzulande mit der Einführung einer Versicherungspflicht im Zuge der letzten Gesundheitsreform noch vermindert haben dürfte. In den U.S.A dagegen steigt diese Zahl kontinuierlich an. Inzwischen sind laut dem dortigen statistischen Amt 47 Millionen Bürger ohne Krankenversicherungsschutz – fast 16 Prozent der Bevölkerung.
Es bringt natürlich wenig, jetzt triumphierend mit dem Finger auf den großen Bruder zu zeigen und sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Auch bei uns ist der Reformbedarf bei den Sozialversicherungen nach wie vor groß. Vielmehr sollte uns diese Statistik vor Augen führen, wie wichtig dieser vorsorgende Sozialstaat ist, den wir so gern verbal niedermachen.
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