Keine schönen Aussichten: 39 Prozent der Familien mit Kindern halten ihre derzeitige Altersvorsorge für unzureichend. 13 Prozent glauben gar, im Alter ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst bestreiten zu können. Trotzdem wollen 43 Prozent der Haushalte mit Kindern auch künftig nicht mehr in eine Absicherung investieren. Kurios, denn 90 Prozent von ihnen haben weniger oder gar kein Vertrauen in das gesetzliche Rentensystem. Ergo scheint den Familien Geld für die Altersvorsorge zu fehlen. Entweder wegen anderer Prioritäten oder weil schlicht keines dafür übrig bleibt.


Die Zahlen sind das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts Allensbach im Auftrag der Postbank. Aus ihnen geht auch hervor, dass trotz des geringen Vetrauens ins Rentensystem 79 Prozent der Familien erwarten, im Alter eine staatliche Rente oder Pension zu bekommen. Nur in welcher Höhe – das ist die Frage. Privat vorzusorgen ist deshalb unerlässlich. Die Mehrheit sieht das auch ein, zumindest bezogen auf andere: 73 Prozent sprechen sich für eine Zwangsversicherung für Berufsanfänger aus. Soweit kommt es hoffentlich nie, denn mehr Bürokratie und weniger Entscheidungsfreiheit des Einzelnen brauchen wir in diesem Land nun wirklich nicht.

Zumindest in der Theorie würden die meisten Befragten übrigens für die Privatrente Konsumverzicht üben und vor allem bei Restaurantbesuchen, beim Autokauf und Urlaubsreisen sparen. Wieder keine schönen Aussichten: Für die Konjunktur.




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Die beste Altersvorsorge sind sicherlich immer noch Kinder. Und diese schon seit langer Zeit funktionierende Vorsorge wird sicherlich auch weiterhin funktionieren, wenn man es sich mit seinen Kindern nicht ganz versaut. Aber nennen wir das Kind beim Namen: vielen (Deutschen) ist ja mittlerweile die Karriere wichtiger.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie unser Staat, allen voran der liebe Norbert Blüm, lauthals verkündet hat: Die Renten sind sicher!
Plötzlich und vollkommen unerwartet hat man dann bemerkt, dass irgendwas mit der demographischen Entwicklung in die Schieflage geraten ist.
Riester sollte es richten, die Versicherungs- und Anlageprodukte waren schneller da, als die gesetzliche Grundlage und das hat dann den guten Schwung erst einmalö gebremst, naja. Für eine Riesterrente sollte eine Familie mit Kindern doch etwas zu Seite legen.
Wenn Kinder für unsere Gesellschaft so wichtig sind, warum macht dann der Staat nicht mehr in diese Richtung?? Statt dessen wird überlegt, wieviel Menschen einwandern müssen, um mit der Demogrphie die Kurve zu kriegen- na..ja.

Unsere Altersvorsorge wird weiter funktionieren doch die Vorsorge wird um ein vielfaches teurer und der insolvente kleine Mann/Frau wird mit einer Einheitsrente am leben gehalten werden