Da wird eine schicke Shopping-Mall nach der anderen eröffnet und was machen wir? Wir kaufen vom heimischen Schreibtisch aus ein; werden also quasi ein Volk von Desk-Potatoes. Jedenfalls legt das eine aktuelle Studie des Markforschungsunternehmens GfK nahe. 15,3 Milliarden Euro haben wir im vergangenen Jahr für Waren und Dienstleistungen im Internet ausgegeben. 18 Prozent mehr als noch 2005.


Das Internet ist laut GfK der Vertriebskanal mit der höchsten Wachstumsdynamik. Und wir kaufen nicht nur immer mehr im Internet ein, sondern auch immer größere und teurere Waren. Neben Büchern und CD’s sind jetzt auch Waschmaschinen und Reisen gefragt. Das spricht wohl für ein gesteigertes Vertrauen ins Online-Geschäft.

Trotz der unüberschaubaren Größe des Netzes konnten sich einige Online-Shops etablieren. Als Top-Web-Anbieter benennen die Marktforscher Amazon, Ebay, Neckermann, Otto, Quelle und Tchibo. Sie verticken mehr als 65 Prozent aller Non-Food-Waren.




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