Selbst Hollywood-Stars leben nicht mehr auf der Insel der Steuer-Glückseligkeit. So wurden zwar wie in jedem Jahr im Umfeld der Oscar-Nacht Präsentkörbe im Wert von mehreren zehntausend Dollar pro Empfänger unter das eh schon nicht Not leidende Filmvolk gebracht. Doch erstmals müssen die Stars für den Geschenke-Regen während der Gala Steuern bezahlen.
Bisher waren diese Geschenke steuerfrei gewesen. Ein Umstand, der in Deutschland wohl undenkbar wäre. Diesmal erhielten die Bedachten zum Präsent gleich ein Schenkungssteuer-Formular der US-Finanzamts. Und da heißt es immer, die Bush-Aministration schone die Superreichen.
Die Filmakademie hatte jedenfalls wegen eines zähen Verhandlungs-Hick-Hacks mit der Behörde beschlossen, diesmal ganz auf die reich gefüllten Körbe zu verzichten. Ein großes Unternehmen für Product Placement sprang ein, um diejenigen, die bei den Auszeichnungen leer ausgingen, wenigstens etwas zu trösten. Das dürfte trotz Steuer geglückt sein.
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4 Kommentare
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Siggi Wolfahrt
Montag, 26. Februar 2007
um 16:07
wen interessiert das? …der Artikel ist doch eher Super Illu Niveau! Neid, Schadenfreude und wo war das doch gleich? – ach ja, ganz weit weg……
moritz
Montag, 26. Februar 2007
um 16:29
wieso? wenn jemand hotelgutscheine, juwelen und fernseher für zigtausende bekommt ist es doch o.k., dafür ein wenig steuern zu zahlen. das hat doch was mit staatsbürgerlicher verantwortung zu tun. egal ob hier, in amerika oder sonstwo.
Hans
Montag, 26. Februar 2007
um 17:45
naja herr wolfahrt, es muss ja nicht jeden tag bierernst zugehen
Fabian
Montag, 26. Februar 2007
um 23:13
In den Staaten müssen sogar für Wettbewerbsgewinne Steuern abgedrückt werden. Unlängst musste so einer auf seinen Weltraumflug verzichten, weil die Steuern auf dem Gewinn ihn sohnst in den Ruin getrieben hätten… Verkehrte Welt.