Der Winter ist da, der Schlussverkauf auch – das passt ja. Denken sich viele und schlagen dieser Tage noch einmal kräftig zu. Denn durch die milden Temperaturen der letzten Wochen sind die Lager voll mit schicken Winterklamotten, die Auswahl ist groß. Man kann günstig shoppen gehen und muss sich trotzdem nicht mit den Ladenhütern begnügen.

Was ist aber, wenn man im Schnäppchenwahn das eine oder andere Kleidungsstück zuviel gekauft hat, die Farbe nicht zum Teint passt oder der Hosenbund nicht zum Bauchumfang?

Zurückbringen? Umtauschen? Geld zurückholen? Was geht und was nicht? Fragen über Fragen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat ein paar Antworten zusammengefasst. Zum Beispiel gebe es kein automatisches Umtauschrecht, wenn der Einkauf plötzlich nicht mehr gefällt; man ist hier auf die Kulanz der Händler angewiesen. Anders sei es bei Fehlern an der Ware, so die Verbraucherschützer. Hier könnten die Kunden zwei Jahre lang Ansprüche geltend machen. Und, was auch vielen Kunden unbekannt sein wird: Bevor der Kaufpreis einer Ware zurückgezahlt oder gemindert werden muss, dürfen Händler die fehlerhafte Ware in der Regel zweimal reparieren oder für einen Ersatz sorgen.

Da heißt es, im Schlussverkauf gleich dreifach aufpassen: Sichergehen, dass die Ware fehlerfrei ist, auch zu Hause noch gefällt und dass natürlich der Preis stimmt.

Denn die bewährte (Frauen-)Schlussverkaufsregel gilt nach wie vor: Je besser das Schnäppchen, desto mehr Geld kann ich sparen. Und je mehr ich spare, desto mehr kann ich für andere schöne Sachen ausgeben. Verkürzt: Viel kaufen – viel sparen – super!




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